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Challenge-Übersicht 2024

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Dienstag, 24. September 2024

👻 Spooky Season Lesechallenge 2024

 

👻 Spooky Season Lesechallenge 2024 

Die Spooky Lesechallenge kommt diesmal von Aleshanee. Sie läuft ein wenig anders ab wie andere Challenges. Man sucht sich seine spukige Leselektüre selbst. Die Challenge läuft bis 31.10.2024.
 
Mal sehen, was ich an tollen Büchern dafür finde. 

Ich habe mal einiges an Krimis zusammengetragen, damit ich für das Lesen etwas Auswahl habe. Ein bischen was mit Spooky ist auch dabei. Und Vampire als Geschöpfe der Nacht dürfen auch nicht fehlen.
 
  • Carola Clasen - Sonja Senger 8 Sechs in der Eifel (16.10.2024)
  • Miriam Rademacher - Banshee Livie 4 Seelensorge für Debütanten (20.10.2024)
  • Ellen Barksdale - Tee? Kaffee? Mord! 16 Ein Spion kommt selten allein (13.10.2024)
  • Petra Teske - Julian u. Claire Mitternacht-Vampire 2
  • Robert C. Marley - Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper (11.10.2024)
  • Beate Boeker - Mord all´arrabbiata (30.10.2024)
  • Richards/Costello - Mydworth 9 Stimmen aus dem Jenseits (30.09.2024)
  • Jacques Berndorf - Eifel-Krimi 2 Requiem für einen Henker (25.10.2024)
  • Carola Clasen - Sonja Senger 1 Atemnot (18.10.2024)

Da ist ja doch einiges an Lektüre zusammen gekommen. Ich habe jetzt nur mal Bücher ausgesucht, die ihr auch in meiner monatlichen Leseplanung findet. Mal sehen, welche davon ich bis zum 31.10.2024 schaffe.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße 

Christin

 

Montag, 3. Juni 2024

Lesetagebuch 4 - Leserunde "Die Geisha"

Ab 01.06.2024 nehme ich an einer Leserunde zu Arthur Goldens "Die Geisha" teil. 

Eigentlich habe ich dieses Buch schon gelesen. Deshalb habe ich überlegt, ob ich wirklich an der Leserunde teilnehmen möchte. Aber da ich dieses Buch so sehr mag möchte ich mich gern mit anderen darüber austauschen.

Das erste Mal in Berührung gekommen bin ich mit diesem Buch, als er als Fortsetzungsroman in unserer Tageszeitung erschien. Die fremde Kultur, der Erzählstil und nicht zuletzt das Schicksal von Chiyo haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Da mir natürlich der Anfang gefehlt hat, war es zunächst erst einmal verwirrend mitten in der Geschichte zu landen. Dann bin ich natürlich sofort los, und habe mir das Buch besorgt als es erschienen ist. 

Auch hier im Lesetagebuch möchte ich euch über die Leserunde auf dem Laufenden halten.

1. Anfang bis einschließlich Kapitel 6

Zu Beginn lernen wir Chiyo und ihre Familie kennen. Sie ist zu diesem Zeitpunkt 9 Jahre alt. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Satsu in einem kleinen Fischerdorf. Der Vater ist Fischer. Die Mutter ist zu diesem Zeitpunkt schon sehr schwer krank. Da sie hübsch ist und ungewöhnliche graue Augen hat, fällt sie Herrn Tanaka auf. Eine alte Frau untersucht die beiden Schwestern. Dann nimmt sie sie mit nach Kyoto. Chiyo kommt nach Gion und soll zur Geisha ausgebildet werden. Ihre Schwester wird woanders hin gebracht. Wohin, das bleibt zunächst offen. 

Ich bin jetzt auch mit dem ersten Abschnitt durch. Über das Vorwort habe ich eigentlich noch nie nachgedacht. In diesen Kapiteln finde ich mehrere Sachen aus unserer heutigen Sicht erschreckend. Zum einen wird dem Vater nicht zugetraut, sich allein um seine Töchter zu kümmern. Auch wird den Schwestern so gar nichts erklärt. Weder was mit ihnen passiert, noch wohin sie kommen. Auch denkt man zunächst, dass alle den Schwestern nur helfen wollen, bis man zusammen mit Chiyo erfährt, dass Geld geflossen ist. Sie muss also ihren Preis später selbst zurück zahlen. Das ist schon grausam für ein so junges Mädchen. Ihre Schwester ist auch keine große Hilfe. Aber Chiyo hat auf jeden Fall die besseren Aussichten, einfach weil sie noch jünger ist und mehr lernen kann. Das es Kinder zu dieser Zeit noch sehr schwer hatten, ist allerdings nicht auf diese Kultur beschränkt.

2. Kapitel 7 bis einschließlich Kapitel 12

Im zweiten Teil findet Chiyo ihre Schwester wieder, die in einem Bordell gelandet ist. Beide beschließen zu fliehen. Doch Chiyo fällt vom Dach, bricht sich den Arm und kann sich nicht am vereinbarten Treffpunkt einfinden. Später bekommt sie ein Päckchen und einen Brief von Herrn Tanaka. Durch diesen erfährt sie, dass ihre Eltern tot sind und ihre Schwester mit einem Jungen aus dem Heimatdorf davon gelaufen ist. Plötzlich ist sie ganz allein auf der Welt. Und wegen ihres Fluchtversuchs wird sie auch nicht mehr zur Geisha ausgebildet, sondern muss die schwere Arbeit einer Dienerin erledigen. Aber dann trifft sie auf der Straße den Direktor, der freundlich zu ihr ist, und die Geisha Mameha wird auf sie aufmerksam. 


3. Kapitel 13 bis einschließlich Kapitel 18


4. Kapitel 19 bis einschließlich Kapitel 25


5. Kapitel 26 bis einschließlich Kapitel 30


6. Kapitel 31 bis Schluss

Freitag, 22. März 2024

Montagsfrage 11.03.2024 - Aktueller Standort - Und Lesetagebuch 3/2024


Wie immer gibt es in dieser Woche auch eine Montagsfrage und hier ist sie:

Wo befindet Ihr Euch gerade geografisch in Eurer Lektüre (Aequitas et Veritas)?

Ich wollte das Buch erst beenden, bevor ich diese Frage beantworte. Als die Frage raus kam, hatte ich  gerade "Die Pest" von Albert Camus angefangen. Es spielt in Algerien und schildert die Ereignisse, die sich in einer Stadt abspielen, als die Pest ausbricht. Es ist eine Art Mischung aus Tatsachenbericht und Tagebuch.

Das Lesen hat sich tatsächlich fast eine ganze Woche lang hingezogen, obwohl es mit "nur" 210 Seiten für mich eher wenig ist. Aber aufgrund des Schreibstils und der Thematik konnte ich es nicht so flüssig lesen.

Das Buch stammt aus dem Jahr 1947, aber die Ähnlichkeiten zur noch nicht lange zurück liegenden Corona-Zeit sind frappierend. Es gibt Desinfektion und Quarantäne. Der Impfstoff geht schnell zur Neige bzw. funktioniert nicht so richtig, und es wird neuer hergestellt. Die Ausgangssperren und Arbeitsplatzverluste treffen jeden auf verschiedene Weise. Auch Reisende werden an fremden Orten festgehalten. Die Wohlhabenderen versuchen die Krankheit zu ignorieren bis es sie selber trifft. 

Der Erzähler bedient sich einer sachlichen Sprache und schildert die Ereignisse aus Sicht verschiedener Personen. Schwerpunkt ist aber die Sichtweise eines Arztes, der die Krankheit nicht selbst bekommt, aber von ihr in ganz verschiedener Weise getroffen wird. Aufgrund seines Berufes versucht er alles um den Erkrankten zu helfen. Er sieht Freunde und Bekannte erkranken und auch daran sterben. Aber er wird auch von seiner Frau getrennt, die die Stadt kurz vor Ausbruch der Seuche wegen einer Kur verlassen hat. Zu Beginn macht er die Erfahrung, dass es gar nicht so einfach ist die Stadtoberen und auch die Kollegen von den nötigen Anordnungen zu überzeugen. Man will einfach nicht glauben, dass es sich bei der Krankheit wirklich um die Pest handelt.

Das Buch hatte ich ganz spontan Anfang des Jahres auf meine Liste für die Challenge 24 für 2024 gesetzt. Und trotz der "Schwierigkeiten" beim Lesen habe ich die Wahl nicht bereut. Man merkt dem Buch sein Alter nicht an. Aufgrund der Thematik ist es relativ aktuell, auch wenn die Krankheit anders heißt.

Ich würde es gern weiter empfehlen.

Liebe Grüße 

Christin



Dienstag, 16. Januar 2024

Lesetagebuch 2/2024

Hallo Ihr Lieben,

auch heute möchte ich euch wieder mal erzählen, wie es so läuft bei mir.

Am Ende der zweiten Woche in 2024 bin ich immer noch dabei meine Challenges zu sortieren. Die Challenge-Übersicht für dieses Jahr kommt in nächster Zeit. 

Für diesen Monat habe ich die monatlichen Challenges schon erledigt. Und auch beim Wochenmotto-Lesen konnte ich bereits drei Bücher abstreichen. Wie ihr in meiner Leseplanung für Januar sehen könnt, habe ich hier schon sehr viele Bücher ausgesucht. Ich habe diese Woche nochmal in meinen Bücherlisten gestöbert, und tolle Bücher entdeckt. Ich freue mich schon richtig darauf sie zu lesen. Aus diesem Grund mag ich Challenges. Durch die Aufgaben schaut man über den Tellerrand und entdeckt Schätze, die man anderenfalls nicht gelesen hätte. Ich bin schon gespannt, ob sich meine Erwartungen erfüllen. Beim Wochenmotto-Lesen sind jetzt noch 24 Aufgaben ohne Buch. Aber mit den restlichen Aufgaben habe ich erst mal genug zum Lesen.

Auch mit den Perry Rhodan Heften läuft es gut. Es ist gerade besonders spannend und der Zyklus um die Meister der Insel nähert sich dem Ende. Dazu mache ich bestimmt noch mal einen Extra-Beitrag.

Etwas unsicher bin ich mir immer bei den Indie-Autoren bzw. Selfpublishern. Mich interessiert der Verlag oder wie das Buch herausgebracht wurde meistens gar nicht. Da muss ich dann immer suchen. Wie ist das bei euch so?

Jetzt möchte ich noch etwas zu den bisherigen Büchern sagen. Da gab es von Stefan Klein ein Sachbuch im erweiterten Sinne über die Zeit. Es war recht interessant, aber einige Schlussfolgerungen konnte ich nicht nachvollziehen und verstehen. Dann war da mit "Fischbrötchen und Zimtsterne" ein lockerer Liebesroman. Und als letztes ein Krimi aus Hamburg. Mit "Knastpralinen" war ich mit einer ungewöhnlichen Staatsanwältin auf Ermittlung in einem ziemlich krassen Fall.

So kann das Jahr weiter gehen.

Bis demnächst und liebe Grüße

Christin

Mittwoch, 3. Januar 2024

Lesetagebuch 1/2024

Hallo Ihr Lieben,

dieses Jahr habe ich mich entschlossen, dass ich Euch in unregelmäßigen Abständen über meine Lektüre auf dem Laufenden halte. In welche Form das genau passieren wird, weiß ich noch nicht.

Heute hat mich mein erstes Buch in 2024 dazu gebracht, meine Gedanken mit euch zu teilen.

Ich habe "Die Vegetarierin" von Han Kang gelesen. Und es war für mich ziemlich verstörend und ganz und gar nicht das, was ich erwartet hatte. Das es sich um eine gänzlich andere Kultur handelt, war mir von vornherein klar. Aber das die Unterschiede so groß sind, dachte ich nicht.

In unserer Kultur wäre die Entscheidung sich vegetarisch zu ernähren, keine Schlagzeile wert. Dort ist es ein Angriff auf die Familienehre. Dies hängt auch mit der Stellung der Frau zusammen, die sich zunächst ihrem Vater und dann ihrem Ehemann unter ordnen soll und ihm in allen zur Seite zu stehen hat. Allenfalls kann sie sich in kleinem Rahmen selbst verwirklichen, soweit es den Interessen und Ansprüchen des Ehemanns nicht entgegen steht. Eine Frau die sich ihren eigenen Lebensunterhalt verdient, wird nur dann respektiert, wenn sie sehr hart arbeitet. 

Das die Entscheidung sich vegetarisch zu ernähren, hier Ausdruck einer psychischen Störung ist, wird nicht erkannt. Und dass, obwohl die Frau sehr unterernährt aussieht und sogar einen Selbstmordversuch unternimmt, als ihr Vater sie zwingen will Fleisch zu essen. Auf der anderen Seite wird der Schwager in die Psychatrie eingewiesen, weil er seinen Körper und den seiner Schwägerin mit Blumen bemalt hat. Der daneben begangene Ehebruch ist dabei zweitrangig. Entscheidend für die Einweisung ist die Bemalung.

Auch später werden bei der Frau nur die Symptome bekämpft. Sie bekommt dann in der Psychatrie halt Nahrung ohne tierische Anteile. Gespräche in irgendeiner Form finden nicht statt. Dies zieht sich im übrigen durch den gesamten Roman. Jeder lebt in seiner kleinen Blase und redet mit niemanden darüber. Man erfährt die Gedanken der Vegetarierin, ihres Ehemanns, ihrer Schwester und ihres Schwagers. Aber nur der Leser erfährt es, nicht die anderen Romanfiguren. Und am Ende geht alles in die Brüche.

Trotzdem mich dass Buch ziemlich verstört hat, fand ich den Einblick in ein anderes Gesellschaftssystem sehr interessant. Es zeigt, dass wir in unserer Kultur ganz andere Vorstellungen von "normalem" Leben haben. Obwohl was ist schon normal. Jeder sollte so leben wie er das möchte, solange er damit niemanden anderen verletzt. Und innerhalb der Familie sollte man achtsam sein und auf sich aufpassen. Und miteinander reden. Nur so können Missverständnisse verhindert und Probleme erkannt werden.

Bis auf weiteres.

Liebe Grüße und ein gesundes neues Jahr noch allen wünscht euch

Christin