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Freitag, 27. März 2020

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Bei Yvonne auf dem Blog habe ich diese Aktion entdeckt.  Follow Friday
Sie stellt jeden Freitag eine andere Frage und wer möchte kann daran teilnehmen. In dem Artikel findet ihr auch die teilnehmenden Blogs und könnt dort stöbern gehen.

Frage vom 27.03.2020
Auch an uns  Buchbloggern geht die aktuelle Situation mit dem Corona Virus nicht spurlos vorbei. Was hat sich bei euch gerade geändert? Geht ihr arbeiten oder seid ihr Zuhause und habt nun auch grad mehr Zeit zum lesen?

Corona bestimmt unser Leben aktuell in allen Bereichen. Viele trifft es besonders hart. Ob es nun die sind, die durch die Krankheit ins Krankenhaus müssen und selbst um ihr Leben oder das ihrer Angehörigen fürchten. Seien es nun die, die nicht mehr arbeiten dürfen und um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Oder die vielen Familien im HomeOffice, wo nebenbei die Kinder beschäftigt oder bei den Schularbeiten unterstützt werden müssen. Oder auch die die arbeiten gehen, aber durch ihre Tätigkeit erhöhter Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind. Wir alle sind in der aktuellen Krise in irgendeiner Form betroffen. 

Das soziale Leben ist bei mir, wie bei allen komplett zum Erliegen gekommen. Gut, ich hab jetzt nicht die Menge an Freunden wie manch anderer und habe sie auch nicht jede Woche persönlich getroffen. Aber die Freiheit sich zu verabreden, etwas essen zu gehen oder nur zu quatschen, fehlt mir doch sehr. Hinzu kommt, dass man zu Hause viel mehr von der Krise mitbekommt als wenn man unterwegs ist.

Was mir wirklich schwer zu schaffen macht ist, dass ich einen Teil meiner Familie nicht besuchen kann. Meine Schwester lebt mit ihrem Mann und den zwei Kindern einige Kilometer weiter. Früher habe ich die Große jeden Montag von der Schule abgeholt und sie zur Musik gebracht. Auch der Kleine war bei den Großeltern und mir zu Besuch. Am Wochenende habe ich sie meistens noch einmal gesehen. Das fällt jetzt natürlich alles aus und Telefonate können dieses Miteinander nicht ersetzen. Meine Eltern wohnen gleich nebenan und wir verfolgen gemeinsam die Entwicklung.

Arbeiten gehen funktioniert bei mir noch. Ich beschäftige mich mit Buchhaltung, Lohn, Steuern und Recht. Also alles Sachen, um die man sich weiter kümmern muss. Die Gefahr einer Ansteckung ist eher gering. Ich fahre allein mit dem Auto und treffe auf dem Arbeitsweg so gut wie keinen persönlich. Wir haben im Büro eher weniger Publikumsverkehr. Die meisten rufen vorher an, ob sie kommen können oder legen die Unterlagen vor die Tür. Wenn jemand kommt, werden natürlich die empfohlenen Schutzmaßnahmen wie Händewaschen, kein persönlicher Kontakt eingehalten. Auch meine Selbständigkeit im selben Bereich läuft noch weiter. Aktuell ist hier sowieso eine ruhigere Phase. 

Was mache ich stattdessen?
Eigentlich das Übliche. Ich lese viel, arbeite an meinem Blog und seit ein paar Wochen habe ich wieder mit dem Schreiben angefangen. Mein Buch hatte ich jetzt eine Zeit lang nicht angesehen. Das ist zwar immer noch so, da mir dafür die richtige innere Einstellung fehlt, aber ich arbeite in der Zwischenzeit an anderen Projekten. Ab und zu fahre ich Inliner oder gehe spazieren. 

Aber lange genug von mir geredet.

Ich wünsche uns allen viel Gesundheit, Durchhaltevermögen, nicht zuviel Panik und das sich unsere Gesellschaft schnell wieder erholt. Haltet zusammen, auch wenn ihr nicht zusammen kommen dürft.

Wie hat sich euer Alltag verändert? Wie geht ihr mit der Situation um? Gerne könnt ihr mir einen Kommentar dalassen.

Liebe Grüße Christin

6 Kommentare:

  1. Ich habe auch nur über Whatapp Kontakt zu dem Rest meiner Familie und auch zu Freunden.
    Da ich meinen Mann habe, empfinde ich das nur halb so schlimm. Aber wäre ich alleine, wäre es für mich auch schlimmer.

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    1. Hallo, ich denke dass ist auch das Problem bei den Jüngeren. Man will nicht auf Dauer mit seinen Eltern zusammen hocken.
      Danke für deinen Besuch
      Liebe Grüße Christin

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  2. Bei mir gibt es keine grossen Einschränkungen. Ich gehe weiter arbeiten und meine Eltern sehe ich eh nicht so oft, da wir auch bisschen entfernt wohnen. Täglich telefonieren machen wir auch so schon.

    Deswegen ist für mich kein grosser Unterschied zu merken.

    Schönes Wochenende.
    Liebe Grüsse

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    1. Es freut mich, dass du relativ gut mit der Situation zurecht kommst. Ich wünsche uns allen alles Gute.
      Liebe Grüße Christin

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  3. Ja, dieses Virus schränkt uns alle ganz schön in unserem Handlungsspielraum ein. Bei mir ist es aber auch eher der Gedanke, dass ich nicht kann wie ich will als die Tatsache, dass man sich nicht treffen darf. Auch ich bin nicht jeden Tag mit anderen Leuten unterwegs, aber im Normalzustand könnte ich, wenn ich wollte.

    Meine Mutter besuche ich aktuell auch nicht, somit also auch nicht meine Schwester. Wir wohnen 70 km voneinander entfernt.

    Bleib gesund!
    Gruß
    Babsi

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    1. Ja, dass man nicht diese Freiheiten hat, ist mit das schlimmste. Meine Schwester wohnt nur 8 km weg. Da ist man ja in 15 Minuten hingefahren. Aber geht halt nicht zur Zeit.
      Liebe Grüße Christin

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