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Mittwoch, 1. Juli 2020

Rezension: Kann Gelato Sünde sein? - Tessa Hennig


Titel: Kann Gelato Sünde sein?
Autor: Tessa Hennig
Seitenzahl:
Erscheinungstermin: 29.06.2020

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Persönliche Wertung: 5/5 Bücherwürmer
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Kann Gelato Sünde sein? habe ich als Vorab-Exemplar bekommen. Danke dafür.

Wer gerne Liebesromane liest, ist bei diesem Buch gut aufgehoben. Dabei ist die Geschichte interessant aufgebaut und liest sich superleicht. Ich habe das Buch in einem Tag ausgelesen und konnte es bis zum Schluss nicht weglegen.

Angesprochen hat mich zunächst das Cover, was allerdings ein bißchen irreführend ist. Der Pfarrer spielt nicht wirklich eine Hauptrolle in dem Buch. Aber sonst sind die Farben toll und die Karrikatur macht neugierig auf den Inhalt.

Klappentext:
Ein kleines Dorf in Kalabrien droht von der Landkarte zu verschwinden: Immer mehr junge Leute ziehen in die Stadt. Um sein schönes Dorf zu erhalten, verbietet der Bürgermeister den Bewohnern kurzerhand das Sterben. Statt Pizza und Gelato gibt es Rohkost und Morgengymnastik. Die älteren Herrschaften sind nicht amüsiert. Doch es naht Rettung, denn ausgerechnet in diesem Dorf will Emilia Bäumle die Italiener von den Vorzügen ihrer Schwarzwälder Kirschtorte überzeugen. Kurz vor der Rente soll der Traum von einer eigenen Konditorei wahr werden. Emilias Tochter Julia, die sich mit einem Agriturismo-Betrieb selbstständig machen will, ist von der Idee allerdings wenig begeistert, der Bürgermeister erst recht nicht. Doch was sich Emilia einmal in den Kopf gesetzt hat, zieht sie auch durch …

Kleine Inhaltsangabe aus meiner Sicht:
Emilia ist verwitwet und im Ruhestand. Ihr Leben ist langweilig und wenig abwechslungsreich. Ab und zu bäckt sie eine ihrer wunderbaren Torten und trifft sich mit Freundinnen zum Kaffeekränzchen. Zu ihrem 60. Geburtstag beschließt sie, zu ihrer Tochter Julia nach Italien zu fahren. Diese studiert auf Lehramt und absolviert gerade ein Auslandssemester. Doch statt an der Uni fleißig zu studieren, ist Julia zu ihrem Freund gezogen, um mit ihm einen Agriturismo-Betrieb an den Start zu bringen. Und das Ausbildungskonto ist auch dabei drauf gegangen. Emilia ist zunächst wenig begeistert. Zumal auch die Kritiken der ersten Gäste wenig überzeugend ausfallen. Den einen ist es zuwenig Komfort und dann gibt es nicht mal ein Handy-Netz. Den anderen geht es nicht weit genug, weil ja noch Tiere gegessen werden.
Als Emilia den kleinen Ort erkundet, stellt sie fest, dass man noch nicht mal ein schönes Stückchen Kuchen essen kann. Dabei findet sie auch die ehemalige Bäckerei und verliebt sich auf den ersten Blick. Auf dem Friedhof trifft sie den aktuell arbeitslosen Bestatter, der ihr vom Plan des Bürgermeisters erzählt. Dieser möchte den Ort zum gesündesten in Italien machen und dadurch viele Fördergelder bekommen. Dazu hat er Punktekarten eingeführt. Wer ungesund lebt, muss mehr Steuern zahlen. Süßes ist natürlich verboten und alle schwitzen in Sportkursen.
Vor diesem Hintergrund scheint Emilias Plan, die Bäckerei wieder zum Leben zu erwecken, von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Doch was tut man nicht alles, wenn das Herz an einer Sache hängt. Mit Hartnäckigkeit und tatkräftiger Unterstützung gelingt es ihr schließlich ihren Plan durchzusetzen. Und auch bei ihrer Tochter beginnt das Unternehmen zu laufen.

Meine Meinung:
Es ist ein wunderbar leicht geschriebenes Buch, das sich sehr flüssig lesen lässt. Bei der Beschreibung der Torten und Kuchen ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen. Die Geschichte ist schön und die Figuren, auch die die nur kurz auftauchen, anschaulich beschrieben. Zwar gibt es auch Klischees, wie die handysüchtigen Kiddies oder die Hardcore-Biotouristen, denen es nicht spartanisch genug sein kann, aber diese findet man auch so im echten Leben. Man weiß zwar relativ schnell, wie das Buch ausgehen wird, das mindert aber keineswegs den Lesegenuss. Wer kein Happy End möchte, darf dieses Buch nicht lesen.

Klappentext und Cover sind unbezahlte Werbung

Liebe Grüße bis zum nächsten Buch von Christin

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