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Mittwoch, 2. September 2020

Rezension: Die Tinktur des Todes - Ambrose Parry


Dieses Buch wurde mir vom Verlag vorab zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür.

Titel: Die Tinktur des Todes
Autor: Ambrose Parry
Seitenzahl: 367
Erscheinungstermin: 31.08.2020

Persönliche Wertung: 5/5 Bücherwürmer

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"Eine gute Geschichte sollte nicht mit einer toten Dirne beginnen - dafür bitte ich um Verzeihung -, schließlich handelt es sich nicht um ein Thema, mit dem achtbare Menschen sich gern zu befassen pflegen."
Schon allein dieser erste Satz fängt die ganze Atmospähre des Buches ein.

Klappentext
1847: Eine brutale Mordserie an jungen Frauen erschüttert Edinburgh. Alle Opfer sind auf dieselbe grausame Weise gestorben. Zur gleichen Zeit tritt der Medizinstudent Will Raven seine Stelle bei dem brillanten und renommierten Geburtshelfer Dr. Simpson an, in dessen Haus regelmäßig bahnbrechende Experimente mit neu entdeckten Betäubungsmitteln stattfinden. Hier trifft Will auf das wissbegierige Hausmädchen Sarah, die jedoch einen großen Bogen um ihn macht und sofort erkennt, dass er ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt. Beide haben ganz persönliche Motive, die Morde aufklären zu wollen. Ihre Ermittlungen führen sie in die dunkelsten Ecken von Edinburghs Unterwelt und nur, wenn es ihnen gelingt, ihre gegenseitige Abneigung zu überwinden, haben sie eine Chance, lebend wieder herauszufinden.

Meine Kurzzusammenfassung:
Ein Medizinstudent mit einem schwarzen Fleck auf der Weste und einem Geheimnis das keiner wissen darf, tritt seine neue Stelle bei einem renommierten Geburtshelfer an. Dort werden regelmäßig neue Betäubungsmittel getestet. Das Hausmädchen Sarah darf in der Praxis des Arztes mithelfen und betrachtet den Neuzugang sehr kritisch. Während dessen tauchen in London immer wieder tote Frauen auf. Will Raven, der junge Medizinstudent, wird durch persönliche Gründe und seine Vergangenheit in den Fall verstrickt. Gemeinsam mit dem Hausmädchen Sarah stellt er weitere Ermittlungen an. Diese führen beide schließlich zu Jemandem, mit dem sie gar nicht gerechnet haben. Am Ende wird auch noch der Arbeitgeber der beiden und renommierter Geburtshelfer Dr. Simpson in die Angelegenheit verwickelt. Der Täter erhält seine Strafe, aber die Polizei darf nichts davon erfahren.

Meine Meinung:
Eigentlich lese ich nicht so viele Bücher und erst recht nicht Krimis mit historischem Hintergrund. Aber als ich dieses Buch gesehen und danach den Klappentext gelesen habe, musste ich es unbedingt lesen. Ich freue mich, dass ich es bereits vorab lesen durfte. Obwohl der Schreibstil und auch der Anfang des Romans altertümlich anmuten, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Die Schreibweise unterstreicht wunderbar die Atmosphäre des Buches. Man kann dadurch sehr gut in das damalige London eintauchen. Auch die Darstellung der Lebensumstände aus mehreren Perspektiven (Medizinstudent, Hausmädchen, Arzt) sind so gut gelungen, dass trotz mehrere Erzählerwechsel kein Bruch entsteht und die Geschichte nahtlos weitererzählt wird. Das Ende hat mich zwar überrascht, aber es war schon vorher klar, dass der Fall nicht von der Polizei aufgelöst werden wird.
Dieses Buch kann ich jedem Krimifan und auch solchen die es nicht sind, empfehlen. Ich werde es auch sicher noch ein weiteres Mal lesen.

Bis zur nächsten Rezension.
 
Liebe Grüße
Christin

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